Atomkraft? Nein Danke!

By aufrechtgehen

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Foto und Idee: Hans-Joachim Dwilling

Alles ist scheinbar erlaubt, wenn es gilt, den westlichen „Wohlstand“ nachzuholen – und damit auch die Fehler. Anstatt die Sachzwänge einer lebensfeindlichen Energietechnologie Europas zu überwinden, tritt die Technokratie erneut ohne Rücksicht auf Natur und Mensch die Flucht nach vorn an. Herbert Gruhl, einer der Gründerväter der „Ökologiebewegung“ und der „Grünen“, hat die unheilvolle Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte in seinem Buch „Himmelfahrt ins Nichts – Der geplünderte Planet vor dem Ende“ genial und schonungslos beschrieben. Unsere Aufgabe ist es heute, die Konsequenzen daraus zu ziehen, nicht bei der Horrorvision stehen zu bleiben sondern das „Trotzdem“ auszusprechen und zu handeln. Denn sobald die technokratische Korrumpierung der Parteien, Parlamente und teilweise auch der Medien offensichtlich geworden ist, wird Umweltschutz politische Qualität annehmen müssen.

In wenigen Tagen entscheidet die EU-Kommission, ob sie dem Bau von zwei hoch gefährlichen Atomreaktoren im bulgarischen Belene grünes Licht gibt. Die beiden Meiler sollen in einer Erdbebenzone errichtet werden. Sagt die EU Ja zu diesen Schrottreaktoren, öffnet dies dem Bau etlicher weiterer Atomkraftwerke in Osteuropa Tür und Tor – mit einem enormen Sicherheitsrisiko für
den ganzen Kontinent.

In ganz Europa werden in diesen Tagen Menschen online gegen den Bau der Reaktoren aktiv. Schicke auch Du eine Protest-Mail an die EU-Kommission unter:

http://www.campact.de/atom2/sn1/signer

Wie hieß noch der Leitspruch der Umweltbewegung der 70er Jahre? „Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht“!

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Eine Antwort zu „Atomkraft? Nein Danke!“

  1. Hans-Joachim Dwilling sagt:

    Siehe oben diese Seite:
    „Das Bluesfeuer brennt“ > besser das, als im AKW! :-)

    Aber im Ernst: Gut, dass du meinen Hinweis mit in diesen Blog gesetzt hast.
    „Wir“ haben die Pläne für „Belene“ schon einmal verhindert. Dies damals mit Protesten und Boykottandrohungen bei der „Deutschen Bank“ und anderen Gesellschaften, die es finanzieren wollten; was gute Wirkung hatte. Überhaupt sind Boykottandrohungen ein gutes Mittel der „Masse“ auf sich aufmerksam zu machen und eventuelle Anliegen durch zu setzen, sofern eine genügend große Anzahl Menschen mitmacht.
    Noch mehr Info über: http://www.ausgestrahlt.de
    sonnige und strahlungsfreie Grüße
    von Hajo

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